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Ein Rundgang durch die Geschichte
- der tosende Reichenbach im Spiegel der Zeit
Die ersten Rosenlaui-Reisenden waren ebenso von den wilden Wassern beeindruckt, wie von den Gletschern - Rosenlauigletscher mit dem Reichenbach ausgangs Gschwandtenmaad (Stich um 1760).
Der Reichenbachfall unterhalb Zwirgi 1821 - kollorierter Stich von Samuel Birmann
"Rosenlaui, Juni 1828" - Samuel Birmann malte den Rosenlauigletscher und seine Wildbäche in höchster topographischer Präzision.
Joseph Anton Koch malte den Reichenbach um 1850.
Wildheit, Erhabenheit, Romantik - das Bild von Francois Diday beinhaltet ebenso wie das Orignal alles, was eine Berglandschaft seinem Betrachter bieten kann.
Der Reichenbach im Gschwandtenmaad vor der Kanalisierung im späten 19. Jahrhundert.
Der Reichenbach mit seinen wilden Wassern - eine Energiequelle für zivilisationsmüde Menschen seit über 200 Jahren.
Die gleiche Stelle auf einer andern Postkarte.
Der wilde Reichenbach weiter talabwärts - ebenfalls auf einer bald 100jährigen Postkarte.
Nach den beiden Weltkriegen nahm der Toristenstrom durch unser Tal ab - dennoch haben sich auch ab Mitte des 20. Jahrhunderts jährlich tausende von Besuchern an den Ufern des Reichenbachs erfrischt.
Der Reichenbach im Spätsommer 2009 ausgangs Gschwandtenmaad rund 100 Meter unterhalb des geplanten Stauwehrs. Wir hoffen, dass er die Menschen noch lange mit seinem wilden Wasser, mit seinem Tosen und seiner Frische erfreut.
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