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Die Wasserentnahme passiert mittels einem kleinen Stauwehr im Reichenbach ausgangs Gschwandtenmaad ca. 80 Meter oberhalb Junghans-Brücke auf 1291 m ü.M.
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Ein ca. zweieinhalb Kilometer langer Schacht wird in den Felsen gesprengt, anschliessend das Wasser unterhalb Seilialp per Druckleitung in die Zentrale Oberzwirgi geschickt.
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Die mittlere Wassermenge im Reichenbach beim künftigen Wehr beträgt gemäss BKW-Messungen 2,2 Kubik pro Sekunde, entnommen werden sollen 3,1 Kubik pro Sekunde, mindestens aber 0,06 Kubik pro Sekunde.
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Dem Reichenbach würden durchschnittlich jede Sekunde knapp zwei Kubik Wasser das sind 2000 Liter Wasser entzogen; übers Jahr rechnet man mit insgesamt 48.1 Millionen Kubik. Das entspricht: 48100000000 Liter Wasser die nicht mehr rauschen, nicht mehr tosen, das Bachbett nicht mehr nässen, die Gäste des Rosenlauitals nicht mehr mit neuer Energie beseelen.
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Die Restwassermenge beträgt 180 Liter pro Sekunde (also 0.018 Kubik). Im wilden und breiten Bachbett des Reichenbachs zwischen Gschwandtenmaad und Oberzwirgi dürfte diese Restwassermenge nicht mehr sichtbar und bestimmt nicht hörbar sein.
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Die Bauzeit beträgt gemäss Auskunft der BKW mindestens 3 Jahre. In der Gemeinde Schattenhalb wird damit gerechnet, dass die BKW im Zuge der Bauarbeiten von Schattenhalb4 auch die Scheideggstrasse total saniert und ausbaut, und dass das öffentliche Stromnetz Richtung Scharzwaldalp weiter gezogen wird. Dies sind mehr als nur Randerscheinungen von Schattenhalb4. Ein Ausbau der Infrastruktur würde noch mehr Autos ins Tal bringen und die die touristische Entwicklung Richtung zukunftsträchtigem Naturtourismus massiv untergraben.
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Schattenhalb4 soll knapp 7 Megawatt Leistung erbringen und übers Jahr 29,2 Gigawattstunden Strom produzieren. Die BKW rechnet mit Kosten von 35 40 Millionen Franken. Bis wann die BKW das investierte Geld mit Schattenhalb4 wieder erwirtschaftet hat, ist unbekannt.
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