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Der Kanton Bern fällt das Urteil über die Zukunft der letzten Wildbäche:
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grün - orange - rot
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Die entscheidende Karte aus der Wassernutzungsstrategie 2010 des Kantons Bern. Bis auf wenige Gewässerabschnitte in Moorlandschaften wird der Reichenbach für die Nutzung freigegeben - teilweise "mit Auflagen".
Das gleiche Urteil wurde übrigens auch über seine Zuflüsse und Nachbarbäche gefällt: Seilibach, Falchernbach, Wandelbach, Oltschibach, Giessbach, etc. Alle diese Bäche verfügen über grösstenteils gut einsichtbare Wasserfälle.
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Sind all diese Bäche wertlos? Können wir unsere letzten Wildbäche und Wasserfälle einfach aufgeben?
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Wer die Wasserstrategie des Kantons Bern genauer studiert, kommt zur Einsicht, dass der Kanton sehr einseitig die Interesse der Strom- und der Bauwirtschaft gewichtet. Auch ökologische Fragen wurden geklärt, die Bäche als Lebensraum für Pflanzen und Tiere (aber nicht für Menschen) untersucht.
Hingegen werden weder die Schönheit der Bäche und ihrer Landschaft noch die Interesse des Tourismus, der im Berner Oberland fast ausschliesslich von dieser Landschaft lebt, gewichtet.
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Der Kanton Bern scheint zumindest auf einem Auge blind zu sein!
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Bis Mitte März 2010 können alle Interessierten Eingaben zur Wassernutzungsstrategie 2010 machen. Richten Sie Ihre Argumente an folgende Adresse:
Amt für Wasser und Abfall des Kantons Bern
Reiterstrasse 11
3011 Bern
Telefon: 031 633 38 11
Fax: 031 633 38 50
E-Mail: info.awa@bve.be.ch
Die vollständige Wassernutzungsstrategie können Sie hier einsehen:
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